Kunstrasenplatz Sand - Fertigstellung Ende Oktober

Kunstrasen

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Der Bau des Kunstrasenplatzes in Sand schreitet voran. Derzeit werden die Drainagerohre, die Stromleitungen und der Blitzschutz verlegt.

In der Gemeinderatssitzung in Sand gab Landschaftsarchitekt Martin Ammermann (Bamberg) dem Ratsgremium Auskunft über den Baufortschritt des Kunstrasenplatzes. Weitere Informationen bekamen die Ratsmitglieder vom Architekt Jürgen Rebhan (Bamberg) über Vorplanungen zu einem behindertengerechten Zugang zum Rathaus und zum Rathaussaal.

Landschaftsarchitekt Ammermann konnte dem Gemeinderat mitteilen, Plattendruckversuche hätten ergeben, dass beim Bau des Kunstrasenplatzes keine weiteren Bodenverfestigungen erforderlich sind. Dadurch werde man finanzielle Einsparungen erreichen. Ammermann lobte den gemeindlichen Bauhof sowie die Sander Bürger für die Vorarbeiten und den Abtransport des Abraummaterials, was ebenfalls Einsparungen bringe. Der Kunstrasenplatz, für den derzeit die Drainagen, Flutlichtstromleitungen und Blitzschutzbänder eingebracht werden, wird eine bespielbare Größe von 95 mal 61 Meter aufweisen. Der Bauzeitenplan werde eingehalten. Die Fertigstellung ist für Ende Oktober vorgesehen.

Vorplanungen für einen behindertengerechten Zugang zu den Verwaltungsräumen des Rathauses und zum Rathaussaal stellte Architekt Jürgen Rebhan (Bamberg) vor. Die drei Stufen im Eingangsflur des Rathauses ließen sich durch eine versenkbare Hebebühne überwinden. Behinderte könnten ferner den zweiten Stock und den Rathaussaal durch einen im Norden des Rathauses (Schulhofseite) angebauten Außen-Aufzug erreichen. Im Erdgeschoss könnten darüber hinaus durch kleine Umbaumaßnahmen behindertengerechte Toiletten sowie ein Technikraum für die Verwaltung geschaffen werden.

Während sich Robert Wagner aus Kostengründen nur für die Hebebühne im Eingangsbereich als Zugang zu den unteren Verwaltungsräumen aussprach, plädierte die für eine Komplettlösung als eine in die Zukunft gerichtete Maßnahme. „Das war auch der Wunsch des Gemeinderates, der einen entsprechenden Beschluss fasste“, sagte Bürgermeister Ruß hierzu. Paul Hümmer sah die vorliegenden Vorplanungen ebenfalls als ein gutes Konzept. Der Gemeinderat Sand akzeptierte schließlich einstimmig den von Bürgermeister Bernhard Ruß vorgeschlagenen Beschluss, die von Architekt Rebhan vorgelegten Planungen mit der Hebebühne zur Überbrückung der Stufen im Erdgeschoss, dem Aufzug in die oberen Stockwerke sowie dem Einbau von behindertengerechten Toiletten weiter zu verfolgen. Darüber will die Gemeinde in Erfahrung bringen, ob zu den Baumaßnahmen Zuschüsse möglich sind.

Adi Beuerlein