Medien-Rundschau: Kunstrasenplatz

Kunstrasenplatz wurde erneuert

Der Umbau eines Fussballplatz zu einem Rasenplatz in Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis) ist ebenso aufwendig und teuer, wie das Anlegen eines Kunstrasenplatz.

Grünsfeld. Der Kunstrasenplatz in Grünsfeld warbereits 24 Jahre alt. Deshalb beschloss der Gemeinderat von Grünsfeld laut einer Pressemitteilung eine komplette Erneuerung. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass in den letzten Jahrzehnten beim Bau von Kunstrasenplätzen ebenfalls enorme technische Fortschritte erzielt wurden. Der neue Kunstrasenplatz soll beim 90-jährigen Jubiläum des FC Grünsfeld vom 10. bis 13. Juli eingeweiht werden. Die Gesamtkosten betragen 320 000 Euro. Nach Abzug von Zuschüsse durch die Sportförderung und den Gemeindeausgleichstock des Landes Baden-Württemberg verbleibt ein Eigenanteil von 110 000 Euro, den sich die Stadt Grünsfeld und der FC Grünsfeld teilen.

Kunstrasenplatz mieten

Sie können unseren Kunstrasenplatz an der Poschinger Allee für Trainingseinheiten und Spiele mieten. Die Tarife gemäß Platzordnung sind: Preis je Trainingseinheit (90min): Ortsvereine: 44 € + 22 € bei Flutlichtbenutzung Auswärtige: 100 € + 22 € bei Flutlichtbenutzung

Preis je Spiel (90min):

Ortsvereine: 66 € + 22 € bei Flutlichtbenutzung
Auswärtige: 150 € + 22 € bei Flutlichtbenutzung
Die Nutzung der Garderoben und Duschen ist in den Tarifen mitinbegriffen.
Die Tarifordnung wurde vom Vorstand am 07.02.2012 beschlossen.

Die Gebühren gelten zunächst bis zum Jahresende. Preisänderungen vorbehalten. Die Preise verstehen sich inklusive 19% Mehrwertsteuer. Bei der Kalkulation der Tarife wurden nicht zuletzt auch Reinigungskosten, Platzpflegekosten sowie sonst. Gemeinkosten berücksichtigt. • Der Verein kann die Leistung einer Kaution verlangen. • Bei kurzfristigen Absagen (24 Std. vor Nutzungsbeginn) ist die Platzgebühr ebenfalls fällig.

Finanzierungskonzept für einen Kunstrasenplatz?

Köln. Wir spielen auf einer städtischen Anlage (Bezirkssportanlage) in Köln. Leider sind die vorhandenen Platzverhältnisse eine Katastrophe. Sobald es etwas geregnet hat, wird der Platz, durch die von der Stadt bezahlten Platzwarte, gesperrt. Zur Zeit gibt es vier Platzwarte, die für ein Stadion (Herren), ein Rasentrainingsplatz (ausschließlich Damen und Herren) ein Rasenkleinspielfeld (Nutzung nur F-Jugend erlaubt), und zwei extrem wetteranfälligen Aschenplätzen.

Das Hauptproblem ist, dass weder ein regelmäßiges Training in den Übergangszeiten gewährleistet ist, noch der Spielplan bei dann vorhandenen Heimspielen eingehalten werden kann.

Da dies seit Jahren der Fall ist, und mittlerweile fast alle Gemeinden um Köln Kunstrasenplätze haben bzw. bekommen, ist der Frust im Verein aber auch bei vielen anderen Vereinen in Köln extrem groß.

Ich persönlich bin der Meinung, das durch 2 Kunstrasenplätze auf mindesten einen, eventuell sogar 2 Platzwarte verzichtet werden könnte. das wiederum würde bedeuten, das die Stadt erhebliche Einsparungen im Bereich der Personalkosten sowie im Bereich der Instandhaltung für die Aschenplätze erzielen würde. Wenn ich diese Einsparungen hochrechne würden sich im günstigsten Fall zwei Kunstrasenplätze bereits nach 10 Jahren amortisiert haben.

Bremen

Städte und Gemeinden haben ein Interesse daran, ihren Einwohnern angemessene Sportanlagen zur Verfügung zu stellen. Im gegenwärtig zu beobachtenden gesellschaftlichen Wandel stehen alle Beteiligten in der Pflicht, das Angebot an Sportstätten der Nachfrage anzupassen ............................

Doch politischer Wille allein schaltet die Startampel nur auf "Gelb". Grünes Licht ist erst erreicht, wenn auch die Verwaltung mitzieht. Hier ist es oft das Zahlenmaterial mit dem Entscheidungen erleichtert werden.
Die Unterhaltung beispielsweise eines Kunstrasenplatzes kostet jährlich 6000-8000€. Ein gut gepflegter Tennenplatz (Aschenplatz, Grandplatz) kostet doppelt so viel bei erheblich schlechteren Spieleigenschaften, ein Naturrasen ist in der Unterhaltung drei bis viermal so teuer, bei erheblich geringerer Nutzungsdauer.