Medienberichterstattung anlässlich des diesjährigen Faschingszugs in Sand am Main

Diskussionen über die Service-Qualitäten und Bürgerfreundlichkeit der Polizei in der Sander Gemeinderatssitzung

Herr Hümmer berichtet, dass die Zeitungsberichte nach dem diesjährigen Faschingszug den Ablauf negativ dargestellt hätten. Dabei hätte man auch einmal positiv feststellen können, dass der Faschingszug und der Festbetrieb im Festzelt sehr gut organisiert gewesen wäre. Viele ehrenamtliche Helfer hätten sich am Faschingssonntag und im Vorfeld eingebracht, damit eine Veranstaltung in der Größenordnung überhaupt über die Bühne gehen konnte. Die gesamte Veranstaltung verlief auch nach Meinung der Polizei friedlich und ohne größere Störungen. Es sei deshalb nicht nachzuvollziehen, warum die Polizei vor 22 Uhr darauf gedrungen habe und vor 23 Uhr den Festbetrieb einstellen wollte, obwohl die Zeiten von der Gemeinde genehmigt gewesen wären.

Noch unverständlicher fand Herr Klaus Ullrich, dass man die Anwohner am Festgelände immer für ihr Verständnis lobe, dass sie den Krach und die sonstigen Unannehmlichkeiten, die Großveranstaltungen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft mit sich brächten, so geduldig hinnähmen, ihnen selbst aber kein Verständnis entgegengebracht werde. Konkret nannte der die Rückkehr mit dem Pkw von einer Feier bei seiner Schwester in Norddeutschland. Er sei gegen 15.30 Uhr eingetroffen, als der Faschingszug bereits in vollem Gange gewesen sei. Da er seine Kinder und das Gepäck im Auto hatte, habe er zunächst einen Feuerwehrmann an der Absperrung an der Zeiler Straße zwischen Ober- und Untermain gebeten, ob er über den Weinfestplatz zu seinem Anwesen fahren könne. Da sich der Feuerwehrmann nicht sicher war, ob er die Durchfahrt zulassen dürfe, habe dieser einen Polizisten geholt. Der habe jedoch keinerlei Verständnis für das Anliegen von Herrn Ullrich gehabt und habe diesen nicht passieren lassen. Vielmehr habe er darauf verwiesen, dass Herr Ullrich um 17 Uhr mit seinem Fahrzeug durchfahren könne. Um 17 Uhr sei Herrn Ullrich aber erneut die Durchfahrt verwehrt worden, so dass er erst gegen 21 Uhr sein Fahrzeug geholt habe.