Strom aus erneuerbaren Energien für Gemeinde erwünscht

Strom aus erneuerbaren Energien für Gemeinde erwünscht

Vorstandschaft der SPD kritisiert Ablehnung von Öko-Strombezug durch Gemeinderat

Sand. Die Vorstandschaft des SPD Ortsvereins nahm im Rahmen einer Vorstandssitzung die generalsanierte Turnhalle in Augenschein, dabei erhielten 1. Bürgermeister Bernhard Ruß und 3. Bürgermeister Paul Hümmer von den Teilnehmer ein großes Lob für die sehr gelungene, freundlich gestaltete Ausführung, insbesondere auch für die Neugestaltung des Foyers erteilten die Teilnehmer ein großes Lob.

Gastteilnehmerin Ruth Knorr, Vorstandsmitglied vom Turnverein Sand, nahm die Gelegenheit wahr sich bei der Gemeinde dafür zu bedanken, dass man bei den Bauausführungen ein offenes Ohr für die Vorschläge aus den Vereinen hatte. Bei der Inspektion der Küche im Foyer traten die Frauen mit dem Wunsch nach einem Elektroherd auf dem Plan, Bürgermeister Ruß versprach diese offene Position aus der Wunschliste der diversen Besprechungen vor Beginn der Maßnahme zu überprüfen. Weitere Diskussions- und Anschauenspunkte waren das Lüftungs- und Heizungssystem, was Bürgermeister Bernhard Ruß vor Ort erläuterte. Die Entscheidung beim Heizungssystem mit Wärmepumpe, mit Solareinsatz und für Spitzenbedarfe die Zuschaltung einer Gasterme hat in den zurückliegenden Monaten ihre Feuertaufe bestanden, meinte 3. Bürgermeister Paul Hümmer in Anbetracht der bisherigen Zahlen. Die neue Technik hat nichts mit der Technik der Wärmepumpe zu tun die in den 90er Jahren abgeschaltet wurde, diese hatte sich damals zu einem wahren Stromfresser entwickelt und wahr wirtschaftlich nicht mehr tragbar, so Paul Hümmer ergänzend. In der anschließenden Sitzung kam das Thema Energie nochmals zur Sprache. Auf großen Unverständnis stieß dabei die Entscheidung einer großen Mehrheit im Gemeinderat für die Ortsbeleuchtung nicht auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen umzusteigen. Vorsitzender Paul erläuterte hierzu, dass der derzeitige Stromlieferant für die Gemeinde das Überlandwerk Lülsfeld (ÜZ), der Gemeinde hierzu ein Angebot gemacht hatte, leider waren für den Umstieg, für die Energiewende bei Strombezug nur der 1. Bürgermeister Ruß und die SPD-Gemeinderäte. Die Energiewende mit dem Umstieg auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiegewinnung, nach der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, von allen gewollt, kann doch nur umgesetzt werden wenn die öffentlichen Institutionen ihre Vorbildfunktion wahrnehmen, waren sich die Teilnehmer einig. Ich kann die Ablehnung für den Öko-Strombezug im Sander Gemeinderat schon deshalb nicht nach vollziehen, da wir als Gemeinde selbst über Photovoltaikanlagen Strom produzieren und es eine einmütige Entscheidung für die Nutzung von Windkraft vor Ort gibt. Man kann doch auf der einen Seite die Fördergelder, spricht Einspeisungsvergütungen, anzapfen bzw. nutzen und auf der anderen Seite dem Bezug auf eben diese Stromquellen ablehnen, meinte Vorsitzender Paul Hümmer.

Die örtliche Nähe zur Landesgartenschau in Bamberg nutzt der SPD Ortsverein zu zwei Besuchsterminen, kam die Vorstandschaft überein. Am Sonntag, dem 6. Mai, Abfahrt um 9.30 Uhr, wird man mit dem Fahrrad die Domstadt besuchen und eine Führung durch die Landesgartenschau organisieren. Im Herbst wird man dann mit der Bahn oder Autofahrgemeinschaften der Gartenschau noch mal einen Besuch abstatten.

Die nächste Mitgliederversammlung wird für den Mittwoch, den 9. Mai, um 19.00 Uhr, ins Nebenzimmer des Hotel Goger, einberufen. Als Gast wird die neue Geschäftsstellenleiterin des SPD Unterbezirksbüros in Haßfurt, Sarah Caggiano teilnehmen und sich vorstellen.

Die Vorstandschaft des SPD Ortsvereins nahm im Rahmen einer Vorstandssitzung die generalsanierte Turnhalle in Augenschein, dabei erhielten 1. Bürgermeister Bernhard Ruß und 3. Bürgermeister Paul Hümmer von den Teilnehmer ein großes Lob für die sehr gelungene, freundlich gestaltete Ausführung. Unter die Lupe nahmen die Teilnehmer unter der fachkundigen Führung des 1. Bürgermeisters Bernhard Ruß (links) auch die Lüftungs- und Heiztechnik, weiter von links nach rechts Thomas Goger, Renate Ruß, Ruth Knorr, Erika Scherer, Bastian Hümmer und 3. Bürgermeister Paul Hümmer.