Umfeld des Kriegerdenkmals in Sand soll neu umgestaltet werden

Schon seit mehreren Jahren ist es der Wunsch des Sander Gemeinderates, das Umfeld des Kriegerdenkmals an der Gabelung Knetzgauer/Zeller Straße neu zu gestalten. Inzwischen nimmt das Vorhaben Formen an. Als erste Maßnahmen wurden bereits die Hecken und Sträucher entfernt, so dass das dreieckig zulaufende Grundstück bereits jetzt einen geräumigeren Eindruck macht.

Nach einer Vorortbesichtigung durch den Bauausschuss erläuterte Bürgermeister Bernhard Ruß in der Gemeinderatssitzung am Dienstag nun die weitere Vorgehensweise. Die Wurzelstöcke und die bisherigen reparaturbedürftigen Gehwege müssen entfernt werden, bevor das tiefer liegende Gelände insgesamt etwas aufgefüllt und neue Gehwege angelegt werden. Das Areal soll möglichst keine Einengung durch eine umsäumende Bepflanzung mehr erhalten.

Da für die Neugestaltung des Kriegerdenkmal-Umfeldes keine größeren Baumaßnahmen vorgesehen sind, soll die weitere Gestaltung je nach Baufortschritt in Absprache mit dem Bauausschuss erfolgen. „Unser Ziel ist es jedoch, die Maßnahme möglichst schnell durchzuführen und bis zur Kirchweih mit der Neugestaltung fertig zu sein“, so Bürgermeister Bernhard Ruß.

Unter Punkt Verschiedenes wies Bürgermeister Bernhard Ruß darauf hin, dass die „Verkehrsüberwachung Maintal-Haßberge“, der sich neben anderen Kommunen auch die Gemeinde Sand angeschlossen hat, am 1. Juli ihre Arbeit aufnehmen wird. Vor Beginn der Park- und Verkehrsüberwachung wird zusammen mit der Polizei und anderen Behörden noch die Verkehrsbeschilderung im Ortsbereich auf ihre Rechtsgültigkeit hin überprüft. In diesem Zusammenhang sprach Paul Hümmer die Kennzeichnung der Parkflächen auf dem Rathausplatz an, die besser kenntlich gemacht werden sollten.

Des Weiteren erklärte Bürgermeister Ruß, dass man das Geschwindigkeits-Überwachungsgerät weiterhin an verschiedenen Stellen im Ortsbereich aufstellen wird, um sich einen Überblick über die Zeit und Stärke der Verkehrsbelastung sowie über die gefahrenen Geschwindigkeiten zu verschaffen.**

Vertrauen in Kiesausbeuter erschüttert

Eine weitere Mitteilung von Bürgermeister Ruß betraf die Kiesausbeute nordöstlich von Sand durch die Firma Dotterweich. Nach Eingaben der Gemeinde und der Bürgerinitiative an das Landratsamt und das zuständige Bergamt in Bayreuth sei durch Vertreter des Bergamtes eine Ortsbesichtigung vorgenommen worden, wobei mehrere Missstände aufgedeckt worden sind. Nach Aussage von Bürgermeister Bernhard Ruß sei in die Sache Bewegung gekommen. Darüber hinaus wurde im Gemeinderat von verspieltem Vertrauen gegenüber der Kiesausbeutefirma gesprochen.

Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Bauantrag von Verena Kraus und Andre Müller, Bergstraße 13, auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Bergstraße 11, erteilt.

Der Bauantrag der Fa. JKD Dr. Jörg und Dirk Kümmel auf Errichtung von Schüttgutboxen, Lagerung von Erdaushub- und Betonabbruchmaterial auf dem Grundstück Seestraße 7a wurde mit der Auflage zugestimmt, dass im Hinblick auf einen etwaigen Retentionsraumausgleich eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich ist, sichergestellt wird, dass das zwischengelagerte Material nicht durch Schadstoffe belastet ist und Sorge dafür zu tragen ist, dass das Abschwemmen des Materials bei Hochwasser verhindert wird.