Die Forderungen der Union zum Sozialabbau werden immer unverschämter.

19. April 2026

  1. Mai – Tag der Arbeit „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ am 10. April 2026, 18:43 Uhr Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ruft der DGB auch in diesem Jahr bundesweit zu Kundgebungen und Demonstrationen auf.

Die AfA Haßberg unterstützt den Aufruf des DGB zum 1. Mai und steht an der Seite der Beschäftigten: für gute Arbeit, sichere Jobs und faire Löhne.

Wir sagen klar: ✔ Arbeit darf nicht zur Ware werden ✔ Tarifbindung stärken statt Lohndumping ✔ Zukunft sichern durch Investitionen in Beschäftigung und Qualifizierung

Gemeinsam auf die Straße – für soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Arbeit!

  1. Mai: Deine Stimme zählt. Deine Arbeit zählt.

Modernisierung und Wachstum dürfen nicht mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten, längeren Arbeitszeiten oder einer Aushöhlung des Sozialstaats erkauft werden!

Anlässlich der von Lars Klingbeil vorgestellten wirtschafts- und sozialpolitischen Agenda machten wir als AfA in der SPD deutlich: Deutschland braucht Investitionen, industrielle Stärke und Entlastung für die arbeitende Mitte. Aber wer glaubt, Wachstum durch mehr Druck auf Beschäftigte zu erzeugen, verkennt die Realität in den Betrieben. Nicht die Beschäftigten haben dieses Land in die Krise geführt. Sie halten es Tag für Tag am Laufen.

Wir kritisieren insbesondere die Vorschläge zur Ausweitung befristeter Beschäftigung, zur Verlängerung der Arbeitszeit sowie rentenpolitische Modelle, die faktisch auf Kürzungen hinauslaufen. Diese Ansätze widersprechen nicht nur der Lebenswirklichkeit vieler Menschen, sondern auch zentralen sozialdemokratischen Grundsätzen.

Zugleich unterstützen wir ausdrücklich das Ziel, 95 Prozent der Beschäftigten steuerlich zu entlasten. Diese Entlastung muss jedoch gerecht finanziert werden – durch hohe Einkommen, große Vermögen und Übergewinne, nicht durch Kürzungen bei Sozialleistungen oder der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Eine Reform des Sozialstaats kann nur solidarisch gelingen. Rentenkommissionen ohne Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen sind nicht akzeptabel. Als AfA stehen wir fest an der Seite der DGB Gewerkschaften. Reformen müssen gemeinsam mit denen entwickelt werden, die die Interessen der Beschäftigten vertreten!

Die SPD darf ihre sozialdemokratische Seele nicht dem Primat wirtschaftlicher Anpassung opfern. Deutschland bleibt nur stark, wenn die arbeitende Mitte gestärkt wird – nicht, wenn sie die Zeche zahlt.

Weitere Neuigkeiten der AfA haben wir im beiliegenden Newsletter zusammengefasst. Wir wünschen viel Freude beim Lesen,

solidarische Grüße vom AfA Bundesvorstand

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