Die Mannschaft des Bürgermeisters zur Gemeinderatswahl.

Liste Dez. Gemeinderat (PDF, 203 kB)

Wahl der Gemeinderäte

Bewährte Kräfte – Neuer Schwung – Mit Herz und Verstand für Sand!

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Sand ein gutes Stück weitergebracht

Sand. Mit starker Frauen-Kraft geht die „SPD-Sander Bürgerliste“ in die Gemeinderatswahl 2014. Sieben Frauen und neun Männer bewerben sich um einen Sitz am Ratstisch der Gemeinde Sand. 4 Frauen kandidieren erstmals und wurden mit vorderen aussichtsreichen Plätzen bedacht. Das ergab die gemeinsame Nominierungsversammlung von SPD und Sander Bürgerliste. Unter der Versammlungsleitung von Bezirksrat Bernhard Ruß wurde die Kandidatenliste nach der Vorstellung durch 3. Bürgermeister Paul Hümmer, einstimmig in geheimer Wahl von den 30 Anwesenden angenommen.

Dies sei auch gut so, erklärte SPD-Ortsvereinsvorsitzender und 3. Bürgermeister Paul Hümmer. Schließlich beträfen viele Entscheidungen, die in der Gemeinde entschieden würden, die Situation von Frauen betreffen. Besonders bei der Organisation von Kindergarten und Schule seien viele Entscheidungen an die Kommunen delegiert worden. Gerade hier habe die Gemeinde Sand mit der Verbesserung beim Betreuungsschlüssel im Kindergärten und der Einführung der offenen und gebundenen Ganztagesschule frühzeitig die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Diesen Kurs gelte es in den kommenden Jahren fortzusetzen. Insbesondere bei der Organisation der Mittelschule zusammen mit acht anderen Städten und Gemeinden bestehe in den nächsten Jahren weiterer Handlungsbedarf. Langfristig müssen wir zu einer regionalen Gemeinschaftsschule kommen, wenn die Schule vor Ort bleiben soll.

Positiv, so Hümmer weiter, stünde die SPD-Sander Bürgerliste der Errichtung eines Kunstrasenplatzes gegenüber. „Hier geht es mehr als um einen Fußballplatz. Sport und Kultur sollen zusammengebracht werden. Die neue Konzertbühne ist bereits bestellt. Mit dem neuen Sport- und Kulturzentrum erfährt das gesellschaftliche Leben in Sand und im Landkreis einen neuen Schub. Weiter entspricht der jetzige Zustand des Allwetterplatzes, der sich ja in Gemeindebesitz befindet, absolut nicht mehr den heutigen Ansprüchen“, so Hümmer.

Nachdem sich derzeit die anderen im Gemeinderat vertretenen Parteien mit dem Projekt profilieren wollten, erinnerte Fraktionssprecher Holland daran, dass es erst dem Einsatz von Bürgermeister Bernhard Ruß zu verdanken sei, dass man überhaupt ernsthaft über die Errichtung eines solchen Platzes nachdenken könne. Erste Erkundigungen beim BLSV und bei der Stadt Bamberg zu Beginn des Jahres hätten eine Größenordnung von 400.000 bis 500.000 Euro ergeben. Erst durch das Einholen von Angeboten und Besichtigungen in Höchberg (Würzburg) und Grünsfeld (Baden-Württemberg) seien Preise ins Gespräch gekommen, die um 300.000 Euro lagen. Zudem sei es Bürgermeister Ruß gelungen, im letzten Moment auf die im Sommer ausgelaufene Leader-Förderung aufzuspringen und statt der 20-prozentigen Förderung durch den BLSV eine Förderung von 50 Prozent aus EU-Mitteln zu erzielen. Da die Beschaffenheit des Untergrunds gerade bei einem Kunstrasenplatz besonders wichtig sei, so Holland weiter, werde derzeit eine Baugrunduntersuchung vorgenommen. Danach könne auf einer gesicherten Grundlage eine Kostenberechnung vorgenommen und eine Entscheidung getroffen werden.

Eine weitere gute Nachricht für jungen Familie hatte Hümmer im Hinblick auf die weitere Erschließung der Unteren Länge bereit. Auch hier werde der Baugrund näher untersucht. Zudem habe ein Gespräch von Bürgermeister Ruß und Ing. Hugo Barthel (ProTerra-Zell) mit dem Wasserwirtschaftsamt ergeben, dass für die Oberflächenentwässerung kein Rückhaltebecken benötigt werde. Somit könnte Fläche geschont und Kosten gesenkt werden.

Bürgermeister Bernhard Ruß, der sich für das Amt des Landrats bewirbt nahm zur Energiewende und zur derzeit heftig geführten Diskussion zur Errichtung von Windkraftanlagen (WKA) Stellung. Das Konzept der dezentralen Energieversorgung und des dafür erforderlichen Energiemix im Landkreis Haßberge gerate in Gefahr, wenn die Errichtung von Windkraftanlagen durch die bayerische Staatsregierung beeinträchtigt bzw. unmöglich gemacht werde. Auch räche sich, dass der Regionale Planungsverband die Wälder so lange als WKA-Standorte ausgeschlossen habe. Bereits in der Sitzung vom 12.4.2010 habe er – zusammen mit Bürgermeister Dr. Robert Römmelt (Riedenberg) – dafür plädiert und gestimmt. Windkraftanlagen in geschlossenen Waldgebieten zuzulassen. Da erst später Waldgebiete mit einbezogen wurden, sei viel wertvolle Zeit verloren gegangen, die in der Planung und Umsetzung fehle. Auch räche sich jetzt, dass der nördliche Steigerwald nicht näher ins Auge gefasst wurde, obwohl es positive Stellungnahmen der Gemeinderäte von Sand, Oberaurach und Rauhenebrach gegeben habe und im oberfränkischen Teil des Steigerwalds unmittelbar bis an die Grenzen des Landkreises Haßberge Windkraftanlagen-Standorte ausgewiesen worden seien. Hier bestehe noch Diskussions- und Klärungsbedarf.

Bewerberliste:

1 Paul Hümmer 2 Klaus Holland 3 Ruth Knorr 4 Roland Mahr 5 Heike Scheuring 6 Frank Winkler 7 Renate Hartmann 8 Bastian Hümmer 9 Andrea Roth 10 Christian Krines 11 Roswitha Rhein 12 Thomas Goger 13 Renate Ruß 14 Klaus Johannydes 15 Erika Scherer 16 Rudi Krug

Nachrücker

17 Anna-Lena Mahr 18 Günter Österling 19 Theresa Ruß 20 Klaus Michl 21 Michael Zösch

Bild In der sehr harmonisch verlaufenden Aufstellungsversammlung die Bernhard Ruß (2. von rechts) in gekonnter Manier leitete, wurde die nachfolgende Liste gewählt. Zu dem Beauftragten der Liste wurde Franz Klauer (vorne links) gewählt, in der Stellvertretung stehen ihm Gabi Bergmann-Siebels (2. von links) und Uwe Hartmann (rechts vorne) zur Seite.